Freitag, 11. April 2014

Mein Jeans-Guide (welche Hose passt zu wem?)

Na dann fang ich halt eben nochmal von vorne an!! Hab soeben meinen ganzen Post gelöscht... gut gemacht :-( total ärgerlich!

Viele Frauen zwängen sich in zu enge oder zu kleingeschnittene Hosen hinein, welche dann den Speck über dem Bund herausquillen lassen oder Cellulitis und Dellen am Oberschenkel abzeichnen (kommt häufig bei hellen Hosen mit dünnen Stoffen vor). Das Gegenteil ist manchmal auch der Fall, Kartoffelsack lässt grüssen.

Abgesehen von der falschen Grösse, tragen einige Frauen auch Modelle die nicht geeignet sind für ihren Figurtyp. Beispielsweise sind die einen Frauen geboren für Skinnyjeans, andere sollten einen weiten Bogen darum machen.

Wer kennt das nicht? Hier zu viel, da zu wenig. Jede Frau hat wohl das ein oder andere Problemzönchen. Egal ob Grösse 34 oder 44, mit der richtigen Hose können wir bestens von unseren kritischen Zonen ablenken und diese wunderbar kaschieren.




REGULAR FIT / STRAIGHT CUT
Normaler, gerader Schnitt passt zu jeder Figur. Nicht zu eng, nicht zu weit - die Hose muss bequem sitzen. Da der Schnitt von den Hüften bis zum Knie und vom Knie bis zu den Füssen gleich gerade ist, streckt es das Bein und gleicht die Proportionen aus. Mit hohen Absätzen oder Bügelfalten wirkt das Bein noch länger. Bei Bügelfalten muss aber beachtet werden, dass diese schon am Oberschenkel ersichtlich sind.



BOOTCUT
Steht ziemlich allen, vorallem ist dieser aber der perfekte Schnitt für vollbusige Sanduhr-Figuren mit stämmigen Beinen. Das ausgestellte Bein gleicht die breiten Hüften optisch aus und sorgt für Ablenkung von den kräftigen Oberschenkeln.



LOW WAIST
Bei tief geschnittenen Jeans ist ein flacher Bauch ein Muss, Rettungsringe sind tabu. Ein zu grosser Po könnte aus der Hose rutschen :-)



HIGH WAIST
Hochgeschnittene Hosen sind für kurvenreiche Frauen mit schmaler Taille und breiten Hüften wie geschaffen.



SKINNY
Am besten sieht diese Hose an schlanken und schmalen Beinen aus, ansonsten kann es schnell stämmig wirken. Frauen mit androgyner und zierlicher Figur sowie Frauen mit breiteren Hüften und rundem Po können sie gut tragen. Kräftige Waden werden jedoch durch diese enge Hose nicht kaschiert, sondern noch zusätzlich betont.



CARGOHOSE

Diese Hosenform verlangt schmale Hüften (androgyne Frauen mit wenig Rundungen), denn die aufgenähten Taschen tragen wahnsinnig auf.



CHINOHOSE
Etwas breitere Hüften haben Platz, für starke Beine sind sie jedoch zu eng. Das Hinterteil darf nicht zu flach sein, eher etwas rundlich. Achtung: breite Hüften wirken durch die Seitentaschen noch breiter. Frauen mit zierlichem Oberkörper und breiten Hüften sollten die Finger davon lassen.



BOYFRIENDHOSE
Dieser Schnitt steht besonders grossen und schlanken Frauen, da die weite Form kleine und/oder korpulente Frauen noch kleiner und breiter wirken lassen. Bei wenig oder flachem Po muss darauf geachtet werden, das dieser nicht noch mehr abgeflacht oder verkleinert wird.



PRINTHOSE
Wilde Muster in allen Farbvariationen tragen auf ohne Ende. Daher sind diese Hosen nur für schlanke Beine geeignet. Zu einer solchen Hose immer ruhige und einfarbige Oberteile wählen.



In der Regel gilt:
Je dunkler die Farbe, desto schlanker die Silhouette
Je breiter die Hüfte, desto unaufgeregter der Stoff
Je höher der Absatz, desto grösser und gestreckter das Gesamtbild


PLATZIERUNG DER TASCHEN
Die Taschen haben auch ihre Wichtigkeit für einen gut aussehenden, knackigen Po. Diese sollten in der Mitte jeder Füdlibacke sitzen, nicht zu weit auseinander, nicht zu eng beieinander und weder zu hoch noch zu tief. Zu tief sitzende Taschen ziehen das Hinterteil unnötig in die Länge und lassen die Beine kürzer erscheinen. Wichtig ist auch die Grösse der Taschen: zu kleine Taschen oder auch zu grosse Taschen vergrössern den Po optisch und sehen so, falls nicht gewollt, unvorteilhaft aus.



Was ich noch erwähnen möchte:
Dort wo etwas glitzert, bunt ist oder sonst wie auffällt, geht die Aufmerksamkeit unserer Augen hin. Das heisst, bei einer roten Hose und einem schwarzen Oberteil schaut jeder auf die Beine, bei einer schwarzen Hose und einem roten Oberteil schaut jeder auf den Oberkörper. Je nach dem wo der Fokus unseres Gegenübers hin soll, muss dieses Blickfeld mit Stickereien, Schriftzügen, Farben etc. betont werden. Nicht vergessen darf man die Accessoires: ein auffälliger Armreif oder eine riesige Tasche in Neonpink, welche auf Hüfthöhe getragen werden, lenken auf Problemzonen an Hüfte und Bein und tragen somit auf!



Fotos von polyvore.com und g-star.com

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